Capleton: Enttäuscht über Absage, Video für Fans

Capleton war am Donnerstag in Basel – jedoch ohne aufzutreten. Bevor der jamaikanische Reggae-Sänger am Freitagmorgen nach Wien weiterreiste, wendete er sich in einem Video-Statement mit Accapella-Einlage direkt an seine Fans.

«I'm definitively upset», bringt Capleton seine Enttäuschung auf den Punkt. Der jamaikanische Reggae-Sänger versteht nicht, weshalb sein Auftritt in der Kaserne Basel abgesagt wurde. Seine Texte will er «metaphorical» – im übertragenen Sinn – verstanden wissen. Die Leute, welche ihm Homophobie vorwerfen, würden seine Aussagen falsch verstehen und falsch interpretieren.

Per Video-Statement wendet sich Capleton ausserdem direkt an seine Fans vertröstet diese mit einer Accapella-Einlage (Quelle: Shotta TV):

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Dieses Video verdankt baz.online Lukee Lava vom Basler Reggae-Soundsystem «On Fire Sound». Der ganze Clip kann auf auf «Shotta TV», einem Online-Chanel auf Youtube, angesehen werden.

Dass die Angelegenheit jedoch nicht ganz so einfach - sondern sehr komplex - ist, zeigte sich im anschliessenden Dialog zwischen Capletons Managerin Claudette Kemp (61) und Axel Schubert von der «homosexuellen Arbeitsgruppen Basel» (habs). Die angeregte Diskussion zwischen dem Mann, der das Konzert verhindert hat, und der jamaikanischen Powerfrau dauerte über zwei Stunden. Mehr zu diesem Gespräch folgt an dieser Stelle.

Ein ausführlicheres Interview mit Capleton können Sie im Kulturteil der Basler Zeitung vom Samstag lesen.

baz.ch/Newsnet

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