Ausschreitungen nach illegaler Art Party

Als die Polizei auf dem Basler Messeplatz für Ruhe sorgen wollte, wurden die Beamten mit Stühlen, Flaschen und Farbbeuteln beworfen.

Die Polizei schritt am Freitagabend auf dem Messeplatz ein.

Die Polizei schritt am Freitagabend auf dem Messeplatz ein.

(Bild: Screenshot Youtube/Tageswoche)

Am Freitagabend kam es auf dem Messeplatz zu einer kurzen, aber heftigen Auseinandersetzung zwischen einer grösseren Gruppe Partygängern und der Polizei. Bereits am Nachmittag hatten mehrere Personen damit begonnen, neben dem Kunstprojekt «Favela» auf dem Messeplatz eine eigene spontane Aktion durchzuführen. Die Mieterin des Areals, die Messe Schweiz, liess diese Personen zunächst gewähren und suchte das Gespräch, wie die Basler Polizei mitteilte. Gegen hundert Personen seien an der Party beteiligt gewesen.

Die spontane Aktion sei jedoch nicht wie zunächst vereinbart abgebrochen worden. Die Gruppe wuchs auf gegen hundert Personen an. Die mehrfache Aufforderung durch die Mieterin, die Musik abzustellen und die Aktion abzubrechen, blieb ungehört. Die Mieterin stellte deshalb einen Strafantrag.

Heftiger Widerstand der Partygänger

Nachdem auch der polizeilichen Abmahnung keine Folge geleistet wurde, schritt die Polizei gegen 22 Uhr ein mit der Absicht, die illegale Musikanlage auf dem Messeplatz zu konfiszieren. Das wollten sich mehrere Partygänger nicht gefallen lassen: Sie warfen Flaschen, Stühle und Farbbeutel gegen die Polizistinnen und Polizisten, die deshalb Gummischrot und Reizstoff einsetzen mussten. Wenig später löste sich die Gruppe auf.

Beim Einsatz der Polizei ist gemäss eines Berichts der «Tageswoche» auch einiges an Mobiliar beschädigt worden. Polizeisprecher Martin Schütz bezeichnete den Einsatz gegenüber der «Tageswoche» als «vollständig im Sinne der Verhältnismässigkeit». Verletzt oder verhaftet wurde laut Polizei niemand.

Ein Video, das den Polizei-Einsatz zeigt, ist hier zu sehen.

amu

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