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769 Kandidaten für 100 Sitze

Guy Morin muss den Angriff von 5 Bewerbern abwehren, wenn er Regierungspräsident bleiben will. Insgesamt 14 Kandidaten möchten Regierungsrat werden, 769 drängen in den Grossen Rat.

Für den Grossen Rat bewerben sich 507 Männer und 262 Frauen auf insgesamt 17 Listen.
Für den Grossen Rat bewerben sich 507 Männer und 262 Frauen auf insgesamt 17 Listen.
Roland Schmid

Zu den baselstädtischen Regierungsratswahlen vom 28. Oktober treten 14 Kandidierende an. Fünf von ihnen bewerben sich zugleich für das Amt des Regierungspräsidenten. Für die 100 Sitze im Grossen Rat liegen 769 Kandidaturen vor, 60 weniger als vor vier Jahren. Für die Regierung wurden damit drei Kandidaturen mehr eingereicht als 2008. Ausser Sicherheitsdirektor Hans-Peter Gass (FDP) treten alle Bisherigen für eine weitere Amtsperiode an.

Auf der Liste 1 (SP, Grüne, BastA!) kandidieren die Bisherigen Eva Herzog, Christoph Brutschin, Hans-Peter Wessels (alle SP) und Guy Morin (Grüne). Auf Liste 2 figurieren neben den Bisherigen Carlo Conti (CVP) und Christoph Eymann (LDP) die beiden FDP-Kandidaten Baschi Dürr und Christophe Haller. Die SVP schickt auf Liste 3 mit Lorenz Nägelin und Patrick Hafner zwei Kandidaten ins Rennen. Auf Liste 4 kandidiert Emmanuel Ullmann von den Grünliberalen. Um Einzelkandidaturen handelt es sich auch bei Eric Weber (»Volksaktion gegen zu viele Ausländer und Asylanten») auf Liste 5, Elia Rediger (»Mut, Chaos, Lockerheit für Basel») auf Liste 6 und Christian Mueller (»freistaat unteres kleinbasel») auf Liste 7.

Für das Regierungspräsidium kandidieren neben dem Bisherigen Guy Morin auch Baschi Dürr, Lorenz Nägelin, Eric Weber und Elia Rediger. Die Wahl des Regierungspräsidenten findet zum ersten Mal gleichzeitig mit der Regierungsratswahl statt. Als Präsident kann nur gewählt werden, wer auch die Wahl in die Exekutive schafft.

Mehr Listen als 2008

Für den Grossen Rat bewerben sich 507 Männer und 262 Frauen auf insgesamt 17 Listen. Mit je 99 Kandidierenden schicken FDP, LDP, SP, CVP und das Grüne Bündnis am meisten Leute ins Rennen.

In drei städtischen Wahlkreisen treten die Piratenpartei und die BDP erstmals zu den Grossratswahlen an. Im Wahlkreis Kleinbasel kandidieren erstmals die Listen «Für Basel» und «freistaat unteres kleinbasel». Ebenfalls neu ist in Grossbasel West die Liste «Deine Wahl». Dieses Jahr gibt es insgesamt fünf Listen mehr als 2008.

Beim Grossen Rat beträgt das Durchschnittsalter aller Kandidierenden 46 Jahre. Etwas weniger als die Hälfte tritt bei den diesjährigen Wahlen zum ersten Mal an. Unter den 769 Kandidierenden befinden sich 85 Bisherige.

SDA/amu

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