7000 Mädchen liessen sich bisher Impfen

57 Prozent der 13- bis 14-jährigen Mädchen haben sich bisher in Basel-Stadt im Zuge der 2008 lancierten Impfaktion gegen Gebärmutterhalskrebs impfen lassen.

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(Bild: Keystone)

Über 7000 Impfungen gegen humane Papilloma-Viren (HPV), die den Krebs auslösen können, seien in Basel-Stadt in den ersten zweieinhalb Jahren der Aktion durchgeführt worden, teilte das Gesundheitsdepartement am Dienstag mit. Die kantonalen Impfprogramme waren 2008 gestartet worden; im Stadtkanton begann die Aktion im Juni 2008.

13- bis 14-jährige Mädchen können sich seither im Rahmen der schulärztlichen Impfaktion impfen lassen. 57 Prozent der 13- bis 14-Jährigen haben dieses Angebot angenommen. Bei den 15- bis 19-Jährigen wurden rund 30 Prozent geimpt. 15- bis 19-jährige junge Frauen erhalten eine kostenlose Impfung in der Impfsprechstunde des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes oder bei einigen frei praktizierenden Ärztinnen und Ärzten.

Akzeptanz dürfte noch steigen

Das Gesundheitsdepartement zieht aufgrund der bisherigen Beteiligung am Impfprogramm eine positive Zwischenbilanz. Zudem vermutet es, dass die Durchimpfungsrate und die Akzeptanz - ähnlich wie vor zwölf Jahren bei der Hepatitis-B-Impfung - in den nächsten Jahren noch ansteigen dürften.

Seit Anfang Jahr können sich im Rahmen des Programms neu auch 20- bis 26-jährige Frauen kostenlos impfen lassen. Gebärmutterhalskrebs ist in der Schweiz die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen unter 50 Jahren. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) schätzt, dass mittels hoher Durchimpfung jährlich etwa 50 Todesfälle zu vermeiden wären.

amu/sda

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