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260 Bussen wegen stinkender Bebbi-Säcke

An Abfuhrtagen die auf einen Feiertag fallen, stellen zahlreiche Bürger ihren Müll trotzdem raus. Nicht nur die Stadtreinigung hat nun die Nase voll.

Auch künftig werden um die Feiertage vorzeitig bereitgestellte Säcke kontrolliert und die Verursacher gemahnt.
Auch künftig werden um die Feiertage vorzeitig bereitgestellte Säcke kontrolliert und die Verursacher gemahnt.
Margrit Müller

Rund 1920 zur Unzeit aufs Trottoir gestellte Bebbi-Säcke haben das baselstädtische Amt für Umwelt und Energie (AUE) und die Stadtreinigung an Auffahrt und Pfingsten weggeräumt. Das sind etwa elf Tonnen Abfall. Rund 260 Verursacher, die ermittelt wurden, erhalten eine gebührenpflichtige Mahnung zu 40 Franken.

Vor allem an Feiertagen, die auf Werktage fielen, würden zunehmend Abfallsäcke auf die Strasse gestellt, teilte das Wirtschafts-, Sozial- und Umweltdepartement am Donnerstag mit. Zwar halte sich ein Grossteil der Bevölkerung an die Regeln, wie die Räumaktion gezeigt habe. Doch die Zahl der unzeitig hinausgestellten Abfallsäcke sei eindeutig zu hoch.

Diese Säcke sind ein Ärgernis für die Bevölkerung, wie das Departement festhält: Denn sie werden von Tieren aufgerissen, und der Abfall liegt dann zerstreut herum. Stehen Abfallsäcke mehrere Tage an der Sonne, entstehen zudem unangenehme Gerüche. Im offiziellen Basler Abfuhrplan seien indes die Feiertage ohne Kehrichtabfuhr deutlich markiert. Auch werde darauf hingewiesen, dass die Abfallsäcke frühestens am Vortag der Abfuhr ab 19 Uhr bereit gestellt werden dürfen. Das AUE will auch künftig um die Feiertage vorzeitig bereitgestellte Säcke kontrollieren und die Verursacher mahnen.

SDA/amu

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