200 zusätzliche Ladestationen für Elektroautos in Basel-Stadt

Bis 2026 sollen im Stadtkanton 170 normale Ladestationen und 30 Schnellladestationen installiert werden, wie die Basler Regierung am Dienstag mitteilte. Es wird mit Kosten von elf Millionen gerechnet.

Die IWB betreiben bereits 41 öffentlich zugängliche Ladepunkte, wie hier in der Sevogelstrasse. Bis 2026 sollen 170 normale Ladestationen und 30 Schnellladestationen dazu kommen.

Die IWB betreiben bereits 41 öffentlich zugängliche Ladepunkte, wie hier in der Sevogelstrasse. Bis 2026 sollen 170 normale Ladestationen und 30 Schnellladestationen dazu kommen.

Im Kanton Basel-Stadt soll in den nächsten Jahren ein flächendeckendes Netz von öffentlichen Ladestationen für Elektroautos aufgebaut werden. Für insgesamt zusätzliche 200 Ladestationen wird mit Kosten von mehr als elf Millionen Franken gerechnet.

Bis 2026 sollen im Stadtkanton 170 normale Ladestationen und 30 Schnellladestationen installiert werden, wie die Basler Regierung am Dienstag mitteilte. Mit Aufbau und Betrieb sollen die Industriellen Werken Basel (IWB) beauftragt werden, für die der Grosse Rat ein bedingt rückzahlbares zinsloses Darlehen von 11,4 Millionen Franken bewilligen soll.

Rechtliche Grundlage für Lademöglichkeiten

Basel-Stadt hatte bereits Anfang 2018 einen Versuchsbetrieb mit öffentlichen Ladestationen auf Parkplätzen gestartet. Inzwischen betreiben die IWB 41 öffentlich zugängliche Ladepunkte, wie dem Ratsschlag der Regierung zu entnehmen ist. Mit den 200 zusätzlichen Ladestationen will die Regierung eine Motion aus dem Grossen Rat erfüllen. Mittels einer Anpassung des kantonalen Umweltschutzgesetzes sollen Lademöglichkeiten für Elektroautos auf eine rechtliche Grundlage gestellt werden.

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur in der blauen Zone ist Bestandteil eines Gesamtkonzeptes Elektromobilität. Dieses hat die Regierung am Dienstag verabschiedet. Mit Blick auf die Klimaziele seien Fördermassnahmen nötig, um den Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu beschleunigen, hält die Regierung fest. Diese «finanziell massvolle Förderung» dürfe aber weder den öffentlichen Verkehr noch den Velo- und Fussgängerverkehr konkurrenzieren und auch nicht zu einer Zunahme des motorisierten Individualverkehrs führen, heisst es in der Mitteilung.

noe/sda

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt

Loading Form...