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«20 Prozent Arbeitslose – das darf nicht sein»

«Der Besteller soll auch zahlen.» Wenn die Voraussetzungen stimmen, stellt Christoph Brutschin Inländer an.

BaZ: Novartis baut 500 Stellen ab. Herr Brutschin, welche Perspektiven haben über 50-jährige Produktionsmitarbeiter, die jetzt ihren Job verlieren?

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Geht es nach den Gewerkschaften und Ihrer Partei, müsste für diese Gruppe künftig ein Kündigungsschutz gelten.

Gewerkschafter und SP-Nationalrat Corrado Pardini sprach aber von einem absoluten Kündigungsschutz.

Ist eine verlängerte Kündigungsfrist nicht bereits ein Wettbewerbsnachteil für unter 50-Jährige?

Im Gegensatz zu den Gewerkschaften fordert die Arbeitgeberseite Lohnsenkungen für ältere Arbeitnehmer.

Gilt dieser Anspruch auch für die Basler Verwaltung?

Was raten Sie einem über-50-Jährigen, der arbeitslos wird?

Liegt die Weiterbildung nicht in der Verantwortung jedes Einzelnen?

Dies ist in erster Linie eine vorsorgliche Massnahme.

Der Verband Avenir 50plus fordert wie in Genf auch in Basel einen Inländervorrang in der Verwaltung und in staatsnahen Betrieben. Was halten Sie davon?

Weichen Sie oft auf Ausländer aus?

Welche Massnahmen werden neben Weiterbildung und Quoten ergriffen?

Wegen der steigenden Sozialhilfekosten musste der Kanton Basel-Stadt in den vergangenen drei Jahren 60 neue Mitarbeiter anstellen. Wird die Zahl der Angestellten weiter ansteigen?

Trotzdem: Der Trend ist steigend. Wie geht das weiter?

Und wie lautet die Antwort?

Man könnte die Zuwanderung stoppen.

Immerhin mussten Sie aufgrund der Migration mehr Leute anstellen.

Genau.

Das vielleicht nicht. Aber Asylsuchende aus gewissen Nationen nicht mehr aufnehmen.

Wie beurteilen Sie die Bereitschaft des Bundesrates, diese Praxis zu ändern?

Was passiert, wenn die Sozialkosten weiter ansteigen?

Nicht nur im Asylbereich, auch generell.

Aufgrund der Digitalisierung müssen wir davon ausgehen, dass die Situation noch schlimmer wird. Was unternehmen Sie dagegen?

Sie glauben also, dass es zu solchen Grundsatzdiskussionen kommen wird?

Eine Art neuer Gesellschaftsvertrag.

Das Resultat wäre eine Zweiklassengesellschaft.

In Zürich sollen vorläufig Aufgenommene keine Sozialhilfe bekommen, sondern nur noch Nothilfe. In Basel-Stadt werden hingegen vorläufig Aufgenommene in der Sozialhilfe Einheimischen gleichgestellt. Wird sich das ändern?