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10 Millionen für neue Forschungsplattform

Die Uni Basel und die ETH Zürich wollen stärker zusammenarbeiten und kreieren eine neue Forschungsplattform für personalisierte Medizin, die in den neuen Life-Sciences-Campus einziehen soll.

Zukunftsvision: Ab 2020 soll sich hier eine neue Forschungsplattform für personalisierte Medizin einmieten.Visualisierung Nickl & Partner, München
Zukunftsvision: Ab 2020 soll sich hier eine neue Forschungsplattform für personalisierte Medizin einmieten.Visualisierung Nickl & Partner, München

Das in Basel domzilierte Departement für Biosysteme der ETH Zürich (D-BSSE) und die Universität Basel wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen und gemeinsam eine Forschungsplattform für personalisierte Medizin aufbauen. Die beiden Basel wollen die Hochschulen dabei mit einer Impulsinvestition von 10 Millionen Franken unterstützten.

Den Kantonsparlamenten von Basel-Stadt und Baselland werde ein Verpflichtungskredit von je 5 Millionen Franken beantragt, teilten die Regierungen in Basel und Liestal am Dienstag mit. Von den 10 Millionen Franken sind 6 Millionen für die Infrastruktur bestimmt, die für die intensivere Kooperation benötigt wird.

Platzprobleme beseitigen

Mit dem Geld sollen die aktuellen Raumprobleme des D-BSSE behoben werden, das seine Arbeit 2007 aufgenommen hatte und seinen Sitz derzeit noch auf dem Rosental-Areal in Basel hat. 2020 soll das ETH-Departement jedoch auf dem Life-Sciences-Campus Schällemätteli einen 200 Millionen Franken teuren Neubau beziehen, der vom Bund finanziert wird.

Die restlichen 4 Millionen Franken sind für die neue gemeinsame Forschungsplattform vorgesehen. Die personalisierte Medizin ist bereits ein strategischer Schwerpunkt der Universität Basel. Die Regierungen wollen diesem Zukunftsgebiet nun namentlich auch im Hinblick auf ein nationales Forschungs-Grossprojekt zu einer idealen Ausgangslage verhelfen.

SDA/naf

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