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Staatsvertrag für Tropeninstitut geht an Parlamente beider Basel

Beide Basler Regierungen haben die gemeinsame Trägerschaft des Schweizerischen Tropen- und Public Health Instituts gutgeheissen und an die Parlamente übergeben. Diese ist Teil des bi-kantonalen Finanzdeals.

Das Tropeninstitut soll per 2020 nach Allschwil umziehen.
Das Tropeninstitut soll per 2020 nach Allschwil umziehen.
David Haas

Der Staatsvertrag für eine gemeinsame Trägerschaft der beiden Basel für das Schweizerische Tropen- und Public Health Institut (Swiss TPH) ist in der Vernehmlassung begrüsst worden. Die beiden Kantonsregierungen haben die Vorlage nun ihren Parlamenten unterbreitet.

Parteien, Verbände, das zuständige Bundesamt und die Hochschulen der Region hätten das Vorhaben «mit überwältigender Mehrheit» begrüsst, teilten die Regierungen der beiden Basel am Mittwoch mit. Die beiden Regierungen hätten nun die Parlamentsvorlage verabschiedet.

Teil der Partnerschaft

Dem Baselbieter Landrat und dem Grossen Rat Basel lägen somit alle Hochschul-Geschäfte vor, die im Zusammenhang mit der hängigen Partnerschafts-Vereinbarung stehen, heisst es weiter. Diese wurde von den Regierungen am 23. Oktober präsentiert und sieht eine 80-Millionen-Hilfe von Basel-Stadt an das finanziell angeschlagene Baselbiet vor.

Im Gegenzug soll das Baselbiet auf eine Kündigung des Universitäts-Vertrags der beiden Kantone verzichten. Ausserdem muss sich der Landkanton an der Reform der Uni-Pensionskasse, einer Impulsinvestition für das Departement Biosysteme der ETH in Basel und der gemeinsamen Trägerschaft des Swiss TPH beteiligen.

Der Grosse Rat hat dem Deal am 11. November zugestimmt. Allerdings läuft noch die Referendumsfrist. Im Baselbieter Landrat kam das Thema am 12. November aufgrund einer Interpellation zur Sprache. Dabei äusserte von den Fraktionen einzig die SVP Unmut über die Vereinbarung.

Umzug nach Allschwil BL

Das Swiss TPH arbeitet eng mit der Universität Basel zusammen und soll künftig von Basel-Stadt und Baselland gemeinsam getragen werden. Ab 2017 soll es einen Globalbeitrag von jährlich 7,2 Millionen Franken erhalten, den sich die beiden Trägerkantone hälftig teilen.

Das Institut, das an seinem jetzigen Standort in Basel unter Raumnot leidet, plant zudem per 2020 seinen Umzug in einen Neubau im Bachgrabengebiet in Allschwil. Untergebracht werden sollen dort rund 490 derzeit in Basel tätige Mitarbeitende des Swiss TPH, das weltweit rund 700 Angestellte beschäftigt.

SDA/las

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