Zum Hauptinhalt springen

Weniger Arbeitslose in Basel-Stadt, mehr in Baselland

Während in der Stadt Basel die Beschäftigungsrate eher steigt und die Jobangebote stabil bleiben, nimmt auf dem Land die Arbeitslosigkeit zu, denn dort gibt es auch weniger offene Stellen.

Die Arbeitslosenquote hat sich in der Stadt anders entwickelt als auf dem Land. Gesamtschweizerisch gibt es mehr Arbeitslose.
Die Arbeitslosenquote hat sich in der Stadt anders entwickelt als auf dem Land. Gesamtschweizerisch gibt es mehr Arbeitslose.
Keystone

In den beiden Basel hat sich die Arbeitslosigkeit im Juli gegenläufig entwickelt: In der Stadt nahm sie um 0,1 Prozentpunkte ab und liegt nun bei 3,6 Prozent, auf dem Land verharrte sie hingegen bei 2,7 Prozent.

Gemeldet waren in Basel-Stadt Ende Juli 3372 Arbeitslose, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag bekanntgab. Das sind 93 Personen oder 2,7 Prozent weniger als im Vormonat. In Baselland stieg die Arbeitslosenzahl hingegen um 64 Betroffene oder 1,6 Prozent auf 3970 Arbeitslose. Ähnlich entwickelte sich die Zahl der gemeldeten Stellensuchenden. Im Stadtkanton nahm sie um ebenfalls 2,7 Prozent auf 4965 Personen ab. Im Landkanton stieg sie dagegen um 1 Prozent auf 5273 Personen.

Demgegenüber blieb die Zahl der bei den Regionalen Arbeitsvermittlungsstellen (RAV) gemeldeten offenen Stellen in Basel-Stadt unverändert bei 111. In Baselland nahm sie gar um 1,6 Prozent auf 302 Stellen ab.

Auch andere Kantone betroffen

Die Situation der beiden Basel lässt sich mit den Nachbarkantonen vergleichen. In den Kantonen Aargau und Solothurn stieg die Arbeitslosigkeit ebenfalls leicht an, besonders bei jungen Leuten. Der Anstieg der Arbeitslosenzahl sei aber saisonal bedingt und vorübergehender Natur, teilte das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit im Aargau am Freitag mit. Im Juli und im August würden die Schul- und Lehrjahre zu Ende gehen.

Nicht alle Abschlussschüler fänden eine Stelle und einige würden nur befristet angestellt. Deshalb steige die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Sommermonaten ab Juli regelmässig an. Die meisten jungen Menschen fänden jedoch rascher wieder eine Stelle als ältere Personen.

Gesamtschweizerisch ist die Arbeitslosigkeit im Juli leicht gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen stieg landesweit um 498 auf 133'754 Personen. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 3,1 Prozent. Auch werden mehr Anträge auf Kurzarbeit gestellt, diese werden durch den starken Franken und ebenfalls saisonbedingte Schwankungen begründet.

SDA/naf

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch