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Teure Charmeoffensive der beiden Basel am «Comptoir Suisse»

Unter dem Motto «c'est le (can)ton qui fait la musique» präsentieren sich die Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura gemeinsam am diesjährigen Comptoir Suisse.

Am Comptoir Suisse in Lausanne sind die drei Nordwestschweizer Kantone Gastregion und laden ein zu einer akustischen Reise.
Am Comptoir Suisse in Lausanne sind die drei Nordwestschweizer Kantone Gastregion und laden ein zu einer akustischen Reise.
Keystone

Für den Auftritt als Gastregion Nordwestschweiz wenden die drei Kantone 700'000 Franken auf. Davon fliessen allein 430'000 Franken in eine Sonderschau, wie es am Mittwoch an einer Medienkonferenz in Basel hiess. In der Sonderschau soll das Messepublikum anhand von zwölf Objekten zu einer in erster Linie akustischen Reise durch die Gastregion eingeladen werden.

Während der Messe, die vom 13. bis zum 22. September dauert, präsentieren sich die drei Kantone zudem mit einer Tierschau, bei der die jurassische Pferderasse der Freiberger im Mittelpunkt steht. Am «Tag des Ehrengastes» am 14. September, an dem die Regierungen der drei Kantone in corpore teilnehmen, gibt es zudem in Lausanne unter dem Motto «Jazz-Mobile» Nordwestschweizer Jazz und Blues nonstop.

Mit ihrer Charme-Offensive wollen sich die drei Kantone beim Comptoir-Publikum als reizvolle und angenehme Region vorstellen und unvergessliche Eindrücke hinterlassen, wie der baselstädtische Regierungspräsident Guy Morin sagte. Basel-Stadt hat die Federführung beim trikantonalen Auftritt.

Zweiter geimeinsamer Auftritt

Die drei Kantone hatten sich 2010 an der Olma in St. Gallen erstmals gemeinsam an einer Schweizer Publikumsmesse vorgestellt. Der Auftritt sei sehr erfolgreich gewesen, weshalb man sich auch beim Comptoir Suisse für einen gemeinsamen Auftritt entschieden hatte, sagte Morin.

Neben Morin stellten am Mittwoch auch der jurassische Regierungspräsident Michel Probst und der Baselbieter Regierungsrat Thomas Weber den Comptoir-Auftritt der Gastregion vor. Die beiden Basel lassen sich diesen je 280'000 Franken kosten, der Kanton Jura wendet 140'000 Franken. Die Mittel werden dem Swisslos-Fonds entnommen.

SDA/jg

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