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Nicht deklarierte allergene Duftstoffe in Massageölen

Die kantonalen Laboratorien der Kantone Basel-Stadt und Aargau haben Massageöle auf gesundheitsschädliche Stoffe untersucht – und einiges gefunden.

Die Produkte wurden bei Importeuren, Warenhäusern, Drogerien und Boutiquen der Kantone Aargau und Basel-Stadt erhoben. Die Proben stammten aus der Schweiz, Deutschland, Kanada, Indien, Österreich sowie weiteren fünf Ländern.

Limonen und Linalool waren in der Hälfte der Produkte und in teilweise hohen Konzentrationen nachweisbar. Fünf Riechstoffe mit mittlerem Allergiepotenzial wurden mit 20 Prozent bis 30 Prozent Häufigkeit vergleichsweise wenig eingesetzt. Von den stark allergenen Duftstoffen konnte nur Isoeugenol einmal nachgewiesen werden.

Bei vier Produkten (16 Prozent) lag mindestens ein allergener Duftstoff über der Deklarationslimite von 10 mg/kg, ohne auf der Verpackung erwähnt zu werden, was beanstandet wurde. Der Produzent bzw. Importeur musste die Analysekosten übernehmen und veranlassen, dass die Deklaration rechtskonform korrigiert wird.

Aufgrund der Tatsache, dass 16% der Massageöle bezüglich allergenen Duftstoffen mangelhaft deklariert waren, wird das Kantonale Laboratorium weitere Überprüfungen vornehmen.

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