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Kesb lässt Kind in Suizidgedanken

Die Kindesschutzbehörden zwingen Nathalie zum Besuch des Vaters. Das Kind reagiert mit Blasenschwäche und Episoden verzweifelter Stimmung. Doch die Kesb schlägt alle Warnungen in den Wind.

Nathalie im Gespräch mit Übergabe-Beistand.

Tapfer, ganz allein, steht die ­siebenjährige Nathalie* im Hausflur und erklärt einem fremden Mann ihr Leid mit den Kesb-­Behörden. Der Mann ist von der Kesb beauftragt und soll an jenem Samstag Nathalie zum Papa begleiten. «Ich komme nicht mit, ich besuche meinen Vater nicht mehr», sagt die Kleine. Im Gespräch lässt Nathalie verstörende Sätze fallen: Mit den Leuten vom Sozialen Dienst wolle sie nicht mehr reden, sie habe sich schon zigmal erklärt. Und ohnehin heisse es immer, die Mutter habe sie nur beeinflusst. Aber das sei nicht wahr!

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