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Der Wald ist uns teuer – aber zu billig

Waldbesitzer fordern, dass die öffentliche Hand die heimische Forstwirtschaft mehr unterstützt. Die Rede ist auch von einer Gebühr für die Nutzung des Waldes.

Für die einen Ort der Erholung, für die anderen Abenteuerpark: Hunderte verbringen täglich ihre Freizeit im Wald.
Für die einen Ort der Erholung, für die anderen Abenteuerpark: Hunderte verbringen täglich ihre Freizeit im Wald.
Daniel Desborough

Über eine schwankende Hängebrücke durch den Wald balancieren. Einem Köhler zusehen, wie er in den Meiler sticht und anhand des Rauches die richtige Temperatur im Innern feststellt. Eine Greifvogelschau. Eine Hirtenhundvorstellung. Ein Wettkampf von Pferden beim Holzrücken. Figurenherstellung mit der Motorsäge. Vollmechanisierte Holzernte. Waldimkerei. Rundgänge und Lehrpfade – die Basler Förster haben sich einiges einfallen lassen für das viertägige Spektakel unter dem grünen Blätterdach. Die Basler Waldtage in Aesch dauern von heute bis Sonntag, doch keine Infotafel und kein Vortrag wird darüber ein Wort verlieren, was die Förster wirklich beschäftigt. «Wir brauchen eine Diskussion darüber, was uns der Wald wert ist», sagt Ueli Meier, Kantonsoberförster und Chef des Amtes für Wald beider Basel.

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