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Bestialischer Gestank löst Blaulicht-Einsatz aus

In Lörrach dringt am Montagmorgen ein übler Geruch aus einem Gebäude, in dem sich ein Tattoo-Studio befindet. Vermutlich hat jemand Buttersäure durch den Briefschlitz geschüttet.

Zehn Personen mussten evakuiert werden.
Zehn Personen mussten evakuiert werden.
Screenshot GoogleMaps

Eine Frau hat am Montagmorgen, gegen 9.30 Uhr, in der Freiburgerstrasse in Lörrach einen üblen Gestank festgestellt und die Polizei alarmiert. Diese hat im Eingangsbereich eines Gebäudes, in dem sich ein Tattoo-Studie befindet, als Ursache eine Flüssigkeit entdeckt, die vermutlich durch den Briefschlitz geschüttet wurde.

Das Gebäude wurde evakuiert und von der Feuerwehr gelüftet. Betroffen waren zehn Personen, wie das Polizeipräsidium Freiburg berichtet.

Gegen 12.30 Uhr konnte das Gebäude wieder freigegeben werden. Niemand wurde verletzt, es entstand jedoch ein geringer Sachschaden an einem Teppich.

Nicht das erste Mal

Im November 2019 ereignete sich in Lörrach ein ähnlicher Vorfall, weshalb nun Zusammenhänge geprüft werden. Damals wurde in der Nacht vor der Eröffnung eines Tattoo-Studios Buttersäure durch ein eingeschlagenes Fenster geschüttet, wie Polizeisprecher Jörg Kiefer auf Nachfrage präzisiert.

Die Flüssigkeit des jüngeren Vorfalls werde zurzeit analysiert, es besteht aber Verdacht auf Buttersäure.

Buttersäure auch in Basel

Einen Angriff dieser Art gab es jüngst auch in Basel. Im Oktober 2019 wurde vor das Läderach-Schokoladengeschäft in der Greifengasse Buttersäure ausgeleert.

Der Gestank breitete sich im ganzen Clarashopping aus und musste von der Feuerwehr neutralisiert werden.

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