Anti-SVPler bringen sich in Position

Die Operation Libero, die sich mit der Bekämpfung von SVP-Initiativen einen Namen gemacht hat, gibt regionale Namen ihrer Ideen-Träger bekannt.

Die Organisation mit dem gekippten Schweizer Kreuz im Symbol, startet mit Events am Samstag in Basel und am Montagabend in Liestal.

Die Organisation mit dem gekippten Schweizer Kreuz im Symbol, startet mit Events am Samstag in Basel und am Montagabend in Liestal.

Daniel Wahl

Die Operation Libero, die hauptsächlich gegen SVP-Anliegen ankämpft, hat die Namen ihrer Kandidaten in den beiden Basel bekannt gegeben. Ins Boot dieser schweizweiten politischen Bewegung, mit der Aktivistin Flavia Kleiner am Steuer, gesetzt haben sich aus unserer Region: Christian Egeler (FDP) und Sibel Arslan (BastA!) aus Basel; im Kanton Baselland sind es Eric Nussbaumer (SP), Balz Stückelberger (FDP) und Florence Brenzikofer (Grüne).

Die Operation Libero ist bekannt geworden durch ihren Kampf gegen die Masseineinwanderungsinitiative. Die Organisation hat sich ebenso gegen die No-Billag- und die Selbstbestimmungsinitiative gewandt. Derzeit bildet sie in zwölf Kantonen zwölf Teams und zwölf Events mit über 40 Kandidaten aus sechs verschiedenen Parteien.

Fremdartiges «Wording»

Politisch wünschen sich die Aktivisten eine Richtungswahl und haben dafür eine eigene Insidersprache entwickelt. Sie sprechen vom «Chancenland» Schweiz, von einer «Wandelwahl» und von ihren «Wandelwahl-Kandidaten», die sie als «fortschrittliche Kräfte» bezeichnen.

Den Auftakt zu ihrem Wirken in der Region bilden zwei «Lancierungs-Events»: Im Unternehmen Mitte können die «Wandelwahl-Interessierten» die Ideen von Arslan, Egeler lauschen, am Montag folgt der Auftakt im Baselbiet um 19 Uhr im Kulturhotel Guggenheim in Liesal, wo Stückelberger, Nussbaumer und Brenzikofer die Platzhirsche sind.

Wie in der Medienmitteilung der EU-Turbos hervorgehoben wird, könne man die Herausforderungen unserer Zeit nur in Zusammenarbeit mit anderen Ländern begegnen, beispielsweise in der Bekämpfung der Klimakrise. Man wolle eine Schweiz, die dem Wandel der Zeit mit Innovationslust und Mut begegne, die ebenso für die Grundrechte der Bürger einstehe, auch digital.

baz.ch/Newsnet

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