Zum Hauptinhalt springen

10'000 Franken für Tipp im Mordfall Metzerlen

Die Solothurner Staatsanwaltschaft setzt eine Belohnung aus für den tödlichen Raubüberfall im Jahr 2010.

Ivo Borer war Gemeindeammann in Metzerlen.
Ivo Borer war Gemeindeammann in Metzerlen.
Dominik Plüss

«Si hei mi abegschlage»: Diese Worte äusserte Ivo Borer nach einem Raubüberfall im März 2010, bevor die Ambulanz ihn ins Spital brachte. Dort versetzten die Ärzte den 71-Jährigen ins künstliche Koma, aus dem er nicht mehr erwachte. Er erlag vier Monate nach der Bluttat seinen schweren Kopfverletzungen.

Zwar konnten die Personen, welche den Überfall mutmasslich organisiert und ausgeführt haben, in der Zwischenzeit teilweise verhaftet werden. Weshalb es die Täter gerade auf den Ex-Gemeindeammann von Metzerlen abgesehen hatten und ihn in seinem Haus aufsuchten, ist bis heute allerdings unklar. Wie die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn mitteilt, gehen die Untersuchungsbehörden davon aus, dass die Täter einen Tipp für den Überfall erhalten haben.

Verdacht auf weitere schwere Straftaten

Da bis heute unklar ist, wer die Tipp-Geber waren und wie die Informationen zu den mutmasslichen Tätern gelangten, setzt die Staatsanwaltschaft Solothurn eine Belohnung in der Höhe von 10'000 Franken aus. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen gehen die Untersuchungsbehörden davon aus, dass es Personen gibt, die darüber etwas sagen können. Bislang seien sie allerdings nicht bereit gewesen, ihr Wissen den Strafverfolgungsbehörden weiterzugeben.

Es bestehen Verdachtsmomente, dass die Täter weitere schwere Straftaten wie Einbrüche und Raubüberfälle in der Schweiz verübt haben. Auch in dieser Hinsicht gehen die Behörden davon aus, dass es Personen gibt, die dazu nützliche Hinweise geben können.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch