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Zwei Baselbieter sind Alu-Supersammler

Seit 10 Jahren gibt es in der Schweiz den Prix-Alurecycling, bei dem jährlich drei Schweizer Meister im Alusammeln gekürt werden. Zum diesjährigen Jubiläum wird zusätzlich der Supersammler der letzten 10 Jahre geehrt, dieser kommt aus Thürnen im Baselbiet.

Ralf Schächtele und Rahel Rickenbacher von Rasch-Recycling freuen sich über die Ernennung zum Alu-Supersammler. Die beiden Baselbieter führen ein kleines Recyclingunternehmen, das pro Jahr rund fünf Tonnen Alu sammelt.

Schweizermeister im Alusammeln sind neu die Klosterschule im bündnerischen Disentis, die Familie Schüpbach aus Signau im Emmental sowie das Atelier des Théâtres de Vidy in Lausanne. Die Klosterschule in Disentis engagiert sich für ein konsequentes Alurecycling in der Küche wie auch im ganzen Schulbetrieb. Bei der Familie Schüpbach in Signau geben die Eltern ihren zwei Kindern als Vorbild vor, wie Wertstoffe und speziell Alu gesammelt werden. Im Atelier des Théâres de Vidy in Lausanne passiert das Alusammeln hinter den Kulissen. Getränkedosen und Kaffeekapseln aus Aluminium wie auch Produktionsreste aus der Werkstatt kommen alle ins Recycling.

Die vier Gewinner erhielten je 1000 Franken und eine Urkunde. Für die Baselbieter Supersammler gab es zusätzlich einen Pokal - aus Aluminium notabene. Der Prix wird jeweils im Frühsommer ausgeschrieben. Dieses Jahr gab es eine Rekordbeteiligung von 135 Bewerbern. Darunter zahlreiche private Sammler, Hauswarte, Firmen, Kioske und Imbissstände, Restaurants und Berghütten, Schulen, Bahnhöfe, Partytreffs, Clubs und Pubs.

Der Prix-Alurecycling wird durch IGORA jährlich verliehen und fördert das Sammeln von leeren Aluverpackungen. Die Sammelquoten sind auf hohem Niveau: rund 9 von 10 Dosen kommen ins Recycling, bei den Aluschalen gehen 80 Prozent in die Wiederverwertung und bei den Tuben und Kapseln rund die Hälfte.

IGORA/jg

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