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Wurden 110 Einbrecher laufen gelassen?

Der Bericht zur Baselbieter Staatsanwaltschaft wirft die Frage auf, was mit Kriminaltouristen geschieht. Die Behörden schweigen sich darüber aus.

Daniel Wahl
Was geschieht wirklich mit Kriminaltouristen? Staatsanwältin Angela Weirich und Sicherheitsdirektor Isaac Reber äussern sich nicht dazu.
Was geschieht wirklich mit Kriminaltouristen? Staatsanwältin Angela Weirich und Sicherheitsdirektor Isaac Reber äussern sich nicht dazu.

Es ist ein Zahlenversteckspiel, das die Baselbieter Staatsanwaltschaft und die Sicherheitsdirektion veranstalten, um nicht konkret Auskunft darüber geben zu müssen, wie man mit Kriminaltouristen im Einbruchskanton Baselland mit seinen inzwischen konstant hohen Einbruchsraten (2288 im Jahr 2013) verfährt. Gegenüber der Fachkommission, welche die Staatsanwaltschaft beaufsichtigt, offerierte die Erste Staatsanwältin Angela Weirich Zahlen, die aber im Ergebnis keine Klarheit verschaffen. Der Fachkommission wurde beispielsweise kein Einblick in die Vollzugsakten gewährt.

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