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«Wir wollen jetzt Klarheit über die Spitalgruppe»

Ansage an Kritiker: Die Regierungsräte Engelberger und Weber (v. l.) halten an ihren Gesundheitsplänen fest.
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BaZ: Ihre Medienmitteilung zeigt, dass Sie kaum auf die Kritik der Parteien eingehen, sondern unbeirrt an Ihren Plänen festhalten. Erachten Sie diese Konfrontationshaltung als sinnvoll?

Weil also niemand ein besseres Projekt präsentiert, wischen sie teils massive Kritik einfach weg?

Welche Kritikpunkte prüfen Sie vertieft?

Um bei der Suppen-Metapher zu bleiben: Ist die Privatisierung ein solches Haar in der Suppe, das Sie nun ernsthaft prüfen wollen?

Erleben Sie die Parteien als konstruktiv oder geben sich diese kompromisslos?

Das Projekt scheint derzeit nicht mehrheitsfähig zu sein in den Parlamenten.

Aber die Grundsatzforderungen der FDP Baselland, eine Privatisierung zu prüfen, lehnen Sie ab.

Dann ist also Ihr Grossprojekt tot?

Sie gehen in die Grundsatzdebatte mit dem Risiko, dass die Spitalgruppe scheitert.

Im Landkanton hat bloss die FDP Widerstand angekündigt. In Basel jedoch sind eigentlich alle Parteien sehr skeptisch. Hauptkritik: Die Tagesklinik Bruderholz ist unnötig und die Beteiligungsverhältnisse ungerecht für Basel. Zu diesen zentralen Punkten steht in der Medienmitteilung kein Wort.

Die gemeinsame Gesundheitsversorgung ist unbestritten. Wieso riskieren Sie diese Vorlage, indem Sie diese an die Spitalgruppe knüpfen?

Sie haben teilweise bereits Fakten geschaffen, bevor die beiden Parlamente und das Volk darüber befunden haben. Kooperationen wurden vereinbart. Darunter fällt ausgerechnet auch die Konzentration der Orthopädie auf dem Bruderholz.

Was wird aus diesen Kooperationen, wenn die Spitalgruppe abgelehnt wird?

… aber als Folge einer gescheiterten Spitalfusion würden die Spitäler wieder Konkurrenten und würden aufrüsten statt Kapazitäten abbauen.