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«Wir kamen uns vor wie in einem Aquarium»

Heftige Regenfälle sorgten am Samstagabend im Baselbiet für Sturzbäche, überschwemmte Keller und evakuierte Häuser. Insbesondere in Frenkendorf und Giebenach hatte die Feuerwehr alle Hände voll zu tun.

Pedicure für die Kuh: In Giebenach stand die Hauptstrasse beim Lindenplatz am Samstagabend zeitweise komplett unter Wasser.
Pedicure für die Kuh: In Giebenach stand die Hauptstrasse beim Lindenplatz am Samstagabend zeitweise komplett unter Wasser.
Hansjörg Watzl, Giebenach, Leserreporter
Die Strasse wird zum Bach: Bei der Einmündung des Zettelwegs wurden die Häuser an der Giebenacher Hauptstrasse frontal vom herunterfliessenden Sturzbach getroffen.
Die Strasse wird zum Bach: Bei der Einmündung des Zettelwegs wurden die Häuser an der Giebenacher Hauptstrasse frontal vom herunterfliessenden Sturzbach getroffen.
Mirjam Eppenberger, Giebenach, Leserreporter
Mit Pumpen mussten (nicht nur) in Frenkendorf zahlreiche Keller vom Wasser befreit werden.
Mit Pumpen mussten (nicht nur) in Frenkendorf zahlreiche Keller vom Wasser befreit werden.
Polizei BL
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Im letzten Moment konnte Hansjörg Watzl in Giebenach sein Auto aus der Tiefgarage retten und die Frontscheibe seines Hauses mit einem Klapptisch verbarrikadieren. Bei heftigen Regenfällen wie jenen vom frühen Samstagabend steht sein Haus nämlich an einer heiklen Stelle: Watzl wohnt an der Hauptstrasse im Dorfzentrum – dort, wo bei Unwettern das Regenwasser via Zettelweg vom Hang herunterfliesst. «So etwas habe ich seit den Überschwemmungen von 1999 nicht mehr erlebt», sagt Watzl.

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