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Windräder können ein tödliches Hindernis sein

Die Challhöchi ist Vogelzuggebiet und Heimat seltener Fledermäuse. Nun soll genau abgeklärt werden, ob das dort geplante Windkraft-Turbinenwerk für diese Tiere zur Gefahr werden könnte.

Dina Sambar
Schlechte Sicht: In der Nacht und bei dichtem Nebel können Vögel und Fledermäuse die Windräder nicht sehen oder orten.
Schlechte Sicht: In der Nacht und bei dichtem Nebel können Vögel und Fledermäuse die Windräder nicht sehen oder orten.
Wildlife

Auf ihrem Weg in den Süden fliegen viele Zugvögel über die Jura-Hochebene Challhöchi zwischen dem Leimen- und dem Laufental. Nun planen dort die Industriellen Werke Basel (IWB) ein Windkraftwerk mit neun Windrädern (die BaZ berichtete).

«Das ist ein heikler Standort. Hier findet ein intensiver Vogelzug statt. Wie gross die Gefahr für die Vögel aber tatsächlich ist, werden wir wahrscheinlich im Auftrag der IWB im Detail abklären können», sagt Matthias Kestenholz, Biologe und Sprecher der Schweizerischen Vogelwarte Sempach. Die Challhöchi sei bisher nicht umfassend beobachtet worden, sodass noch keine verbindliche Aussage über eine mögliche Gefahr möglich sei. Da die Vogelzugsaison bereits zu weit fortgeschritten ist, wird die Vogelwarte detaillierte Fakten erst im nächsten Jahr aufzeichnen können.

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