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Wegen eines einzigen Klicks fast ausgeschafft

Ein 19-Jähriger leitete ein «gruusiges» Pornografievideo weiter und riskierte damit einen obligatorischen Landesverweis. Der Fall zeigt exemplarisch: Jugendlichen fehlt bei Gewalt- und Pornovideos nicht selten das Rechtsempfinden.

Jugendliche tauschen gerne «aussergewöhnliche» Bilder und Videos über soziale Medien aus. (Symbolbild)
Jugendliche tauschen gerne «aussergewöhnliche» Bilder und Videos über soziale Medien aus. (Symbolbild)
Keystone

Keine 20 Sekunden lang ist die Videosequenz, aber diskussionslos geschmacklos. Das Filmchen, das im Internet und den sozialen Medien herumgeistert, zeigt einen zehn- bis zwölfjährigen, aber offenbar geschlechtsreifen Jungen, der über einem schlafenden älteren Mann ejakuliert. Als dieser erwacht, rennt das Kind lachend davon. Aufgenommen irgendwo in Afrika, gelandet im World Wide Web.

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