Verseuchtes Trinkwasser: Die getroffenen Massnahmen zeigen Wirkung

Die aktuellsten Wasserproben sind negativ, was bedeutet, dass keine Kolibakterien mehr festgestellt werden konnten. Trotzdem kann noch keine Entwarnung gegeben werden.

Vor kommendem Donnerstag kann noch keine Entwarnung gegeben werden. Wasser, welches getrunken wird oder mit Lebensmitteln in Berührung kommt, muss daher weiterhin abgekocht werden.

Vor kommendem Donnerstag kann noch keine Entwarnung gegeben werden. Wasser, welches getrunken wird oder mit Lebensmitteln in Berührung kommt, muss daher weiterhin abgekocht werden.

(Bild: Keystone)

Die initiierten Chlorungen des Trinkwassers in den belasteten Gemeinden haben ihre Wirkung erreicht. Die aktuellsten Proben wurden vom Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen ausgewertet. Diese sind negativ, es konnten also keine Kolibakterien mehr festgestellt werden.

Die Beprobungen werden nun in regelmässigen Intervallen weitergeführt, um zu erkennen, ob auch ohne weitere Chlorbeigabe das Trinkwasser frei von Kolibakterien ist. Deshalb kann eine Entwarnung nach wie vor nicht vor diesem Donnerstag, dem 11. Juli, erfolgen. Wasser, welches getrunken wird oder mit Lebensmitteln in Berührung kommt, muss daher weiterhin abgekocht werden.

Grundwasser und Wasser-Quellen können als Ursache ausgeschlossen werden

Bezüglich der Ursachenforschung ist nichts Weiteres bekannt. Jedoch können das Grundwasser und die Wasser-Quellen als Ausgangspunkt der Verunreinigung ausgeschlossen werden.

Im Kantonsspital Liestal ist nach wie vor keine Person aufgrund dieses Ereignisses behandelt worden. Weiter kann sich die Bevölkerung an die Hotline des Krisenstabs 0800 800 112 wenden. Diese ist von 8.00 bis 24.00 Uhr im Einsatz. Nach Mitternacht werden die Anregungen per Anrufbeantworter entgegen genommen.

noe

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