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Tunnelbohrmaschine erreicht Baselbiet

Die Bohrarbeiten der dritten Belchen-Röhre haben heute Baselbieter Boden erreicht. Bevor die Maschine aber wieder Tageslicht erreicht, dauert es noch rund neun Monate.

Am 9. Februar 2016 begann die Tunnelbohrmaschine S-947 (TBM) in Hägendorf ihre Arbeit.
Am 9. Februar 2016 begann die Tunnelbohrmaschine S-947 (TBM) in Hägendorf ihre Arbeit.
Keystone

Nach Plan laufen die Arbeiten für den Sanierungstunnel Belchen der Autobahn A2. Die riesige Tunnelbohrmaschine erreicht in diesen Tagen vom Südportal Hägendorf aus nach rund sieben Monaten die Grenze zum Kanton Baselland.

Daher trafen sich beim Tunnelmeter 1036 am Freitagnachmittag Regierungsmitglieder der beiden Kantone mit Mineuren sowie mit Vertretern des Bundesamts für Strassen (ASTRA) und der Bauunternehmen.

Die Tunnelbohrmaschine wird voraussichtlich im Sommer 2017 die Gemeinde Eptingen erreichen und wieder ans Tageslicht kommen. Der Sanierungstunnel wird eine Länge von 3,2 Kilometern haben.

Seit Februar frisst sich die grösste Tunnelbohrmaschine der Schweiz durch den Berg. Sie hat einen Schilddurchmesser von fast 14 Metern, eine Länge von 75 Metern und ein Gewicht von 2000 Tonnen.

Die 500 Millionen Franken teure Tunnelröhre soll im Jahr 2020 in Betrieb gehen. Danach werden die beiden aus den 1970er Jahren stammenden bestehenden Röhren totalsaniert.

Jeweils eine der beiden bisherigen Röhren ist während der Sanierungsarbeiten befahrbar, so dass dem Verkehr in Nord- und in Südrichtung je zwei Spuren zur Verfügung stehen.

SDA/amu

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