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«Triebfaktor ist der Neid»

13 von 16 Pauschalbesteuerten sind aus dem Baselbiet abgewandert – der Kanton verliert Millionen. Für FDP-Landrat Christoph Buser gibt es keinen objektiven Grund, diesen Standortvorteil nun schweizweit aufs Spiel zu setzen.

In den beiden Basel wurde die Pauschalsteuer bereits abgeschafft: Christoph Buser, FDP-Landrat und Baselbieter Wirtschaftskammer-Direktor, kämpft dafür, dass diese nun nicht auch auf Landesebene gebodigt wird. Eine entsprechende Initiative kommt am 30. November vor das Stimmvolk.
In den beiden Basel wurde die Pauschalsteuer bereits abgeschafft: Christoph Buser, FDP-Landrat und Baselbieter Wirtschaftskammer-Direktor, kämpft dafür, dass diese nun nicht auch auf Landesebene gebodigt wird. Eine entsprechende Initiative kommt am 30. November vor das Stimmvolk.
Dominik Plüss

Christoph Buser, Sie haben sich als Landrat bei der Regierung über die Folgen der Abschaffung der Pauschalbesteuerung erkundigt. Nun leben nur noch drei Ex-Pauschalbesteuerte im Baselbiet. Der Kanton verliert jährlich 1,4 Millionen Franken. Haben Sie dieses Resultat erwartet?

Ja, ich habe mit diesen Folgen gerechnet. Schon im damaligen kantonalen Abstimmungskampf wiesen wir darauf hin, dass die Pauschalbesteuerten sehr mobil sind, weil sie gewissermassen Weltreisende sind, die hier zwar einen Wohnsitz haben aber nicht an den Werkplatz Schweiz gebunden sind. Ohnehin nehmen sie kaum staatliche Leistungen in Anspruch.

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