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TNW verkaufte mehr U-Abos

Der Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) hat 2010 mehr U-Abos verkauft. Vor allem Abonnenten aus dem Baselland legten zu.

Der Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) hat 2010 mehr U-Abos verkauft: Umgerechnet 2,102 Millionen Monatsabonnemente bedeuten ein Plus von 1,76 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie dem am Dienstag publizierten Jahresrückblick zu entnehmen ist.

Insgesamt stiegen die TNW-Einnahmen 2010 um 2,7 Prozent auf 231,2 Millionen Franken. Unterdurchschnittlich legten die Abonnemente ( 1,2%) zu, mit einer Summe von 158,2 Millionen Fr. die wichtigste Kategorie. Die Einzelbillette ( 2,4%) lagen derweil knapp unter dem Durchschnitts-Wachstum.

Markant gefragter waren Mehrfahrtenkarten ( 15,8%) und Tageskarten ( 11,9%). Schwächer (-18,8%) fielen die mit knapp 2,3 Millionen weniger bedeutenden diversen Einnahmen aus. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Einzelfahrten per 1. Juni und die Monats-U-Abos per 1. Juli teurer geworden und einzelne Rabatte geändert worden waren.

Mehr Baselbieter U-Abonnierte

Bei der Herkunft der Abonnenten sei eine leichte Verschiebung von Basel-Stadt ins Baselbiet feststellbar, hiess es weiter: 42,6 Prozent der U-Abo-Kundschaft wohnen im Landkanton, 41,5 Prozent im Stadtkanton, zudem 7,6 Prozent im Aargau und 4,6 Prozent im Solothurnischen.

Die Gesamtzahl der im vergangenen Jahr transportierten Fahrgäste beziffert der TNW auf 213,685 Millionen. Dieser neue Rekord entspreche einer Zunahme um 2,9 Prozent. Die zurückgelegten Personenkilometer legten um 3,7 Prozent auf 815,644 Millionen zu.

Die TNW-Einnahmen wurden nach folgendem Schlüssel auf die verschiedenen Träger verteilt: auf die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) 49,4 Prozent, die Baselland Transport AG (BLT) 21,5 Prozent, die SBB 18,5 Prozent, Postauto 5,7 Prozent, die Autobus AG Liestal (AAGL) 3,7 Prozent und Waldenburgerbahn (WB) 1,2 Prozent.

Für 2011 erwartet der TNW Mehreinnahmen von rund 5 Millionen Franken. Begründet wird dies mit den nun voll umgesetzten Tariferhöhungen. Abgeschafft wird hingegen der Nachtnetz-Zuschlag, dies mit dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember.

SDA/amu

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