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Theaterfreunde sind erbost über die FDP

SVP und Freisinnige schliessen einen Pakt beim Referendum gegen Zusatzgelder für das Theater Basel.

Susanna Petrin
Baselbieter gehen zwar gern nach Basel ins Theater, wollen aber nicht mehr Steuergelder dafür aufwenden.
Baselbieter gehen zwar gern nach Basel ins Theater, wollen aber nicht mehr Steuergelder dafür aufwenden.
Margrit Müller

Jetzt hat die Unterschriftensammlung für das Referendum gegen Zusatz­gelder aus Baselland für das Theater Basel begonnen. Dass die Baselbieter FDP dabei ganz auf SVP-Linie fährt, verärgert so manche Freisinnige.

«Ein Luxus, den wir uns nicht leisten können», «Basel-städtische Begehrlichkeiten ohne Ende», «Viel Steuergelder für eine kleine Minderheit». Mit diesen drei Schlagzeilen auf dem Unterschriften­bogen sammelt «das Referendumskomitee gegen eine zusätzliche 17-Millionen-Franken-Subvention für das Theater Basel» nun Signaturen. FDP- und SVP-Mitglieder haben sich dabei zusammengetan und operieren mit denselben Argumenten. Sehr zum Missfallen zahlreicher Freisinniger, die sich für den Zusatzkredit einsetzen. Sie stören sich daran, dass die FDP nun führend in der Antisubventionspropaganda sei, und an der populis­tischen Argumentation. Diese sei zum Teil unwahr; so würden etwa nicht nur drei Prozent der Baselbieter das Theater regelmäs­sig besuchen.

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