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Staatsangestellte protestieren im Landrat

Die Baselbieter Personalverbände wehren sich gegen fehlenden Respekt in der politischen Diskussion.

Staatsangestellten seien eine grosse Gruppe Menschen, die nach bestem Wissen und Gewissen für die Bewohnerinnen und Bewohner im Kanton arbeitet.
Staatsangestellten seien eine grosse Gruppe Menschen, die nach bestem Wissen und Gewissen für die Bewohnerinnen und Bewohner im Kanton arbeitet.

Die Baselbieter Personalverbände haben am Donnerstag im Landrat eine Protestaktion gegen Sparmassnahmen gestartet. Die Aktion soll den Austausch zwischen dem Staatspersonal und den Parlamentsmitgliedern fördern.

Im politischen Diskurs werde das Staatspersonal immer wieder zur Zielscheibe für Äusserungen, die jeden Respekt und jegliche Wertschätzung vermissen liessen, heisst es in einer Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Basellandschaftlicher Personalverbände (ABP). Viele der beschlossenen Sparmassnahmen träfen direkt das Staatspersonal.

Ziel der Aktion der vier Personalverbände ist es gemäss Mitteilung, dem Staatspersonal ein Gesicht zu geben. Sie soll die Botschaft vermitteln, dass es sich bei Staatsangestellten nicht um eine graue, anonyme Masse handelt, sondern um eine grosse Gruppe Menschen, die nach bestem Wissen und Gewissen für die Bewohnerinnen und Bewohner im Kanton arbeitet.

Beim «stillen Protest» auf der Landrats-Zuschauertribüne tragen alle Teilnehmenden ein T-Shirt mit der Aufschrift «Wir sind das Staatspersonal» - beim Auftakt am Donnerstagmorgen waren es rund 15 Personen. In den Ratspausen wollen diese zudem das Gespräche mit Parlamentariern suchen. Die ABP plant, künftig an möglichst vielen Sitzungen des Parlaments anwesend zu sein.

SDA/amu

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