Spital Laufen behält 24-Stunden-Notfallversorgung

Das Spital Laufen soll auch nach der Spitalfusion eine ambulante 24-Stunden-Notfallversorgung und eine internistische Grundversorgung anbieten. Das kostet den Kanton 1,5 Millionen Franken pro Jahr.

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Die Staatsverträge für die Gesundheitsregion beider Basel haben die Kantonsregierungen unterzeichnet und ihren Parlamenten überwiesen. Anfang 2020 sollen sie in Kraft treten. Die vier Standorte des Kantonsspitals Baselland und des Universitätsspitals Basel - Basel, Liestal, Bruderholz und Laufen - sollen erhalten bleiben, aber die Angebote aufeinander abgestimmt werden.

Für Laufen waren eine stationäre Rehabilitation, eine Schmerzklinik, ausgewählte Sprechstunden sowie eine Notfall-Permanence mit beschränkten Öffnungszeiten vorgesehen. Die Verhandlungsdelegation für die Zukunft des Spitals Laufen nannte die Pläne ungenügend für die Versorgung der Region und wandte sich an den Kanton.

Am Mittwoch gab die Baselbieter Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion eine Einigung bekannt. Das «Konsenspapier» sieht nun vor, dass in Laufen für nicht lebensbedrohliche Fälle eine 24-Stunden-Notfallversorgung aufrechterhalten wird. Die stationäre internistische Grundversorgung bleibt in Laufen bestehen.

Die Kantonsregierung beantragt dem Landrat für dieses Angebot 4,5 Millionen Franken für die Jahre 2020 bis 2022 - pro Jahr also 1,5 Millionen Franken - für die Finanzierung dieser Leistungen. Diese müssen vom Kanton als «besondere und gemeinwirtschaftliche Leistungen» (GWL) abgegolten werden.

Der Landrat solle im Zusammenhang mit den beiden Staatsverträgen zur Spitalfusion über die ergänzenden Angebote in Laufen entscheiden können, wie die Regierung schrieb.

amu/sda

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