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Sozialausgaben treiben Gemeinden in Ruin

Eine Umfrage im Baselbiet zeigt Erschreckendes: Seit der Einführung der Kindes- und Erwachsenenschutz­behörden haben sich die Kosten vervielfacht. Kleinere Gemeinden drohen unter der Finanzlast zusammenzubrechen.

Boris Gygax, Christian Keller
Besorgniserregent: Frenkendorf muss pro Jahr 175'000 Franken für die Kesb aufbringen – früher waren es 30'000 Franken.
Besorgniserregent: Frenkendorf muss pro Jahr 175'000 Franken für die Kesb aufbringen – früher waren es 30'000 Franken.
Dominik Plüss

Peter Riebli hat mit seinen pointierten Aussagen vielen anderen Gemeindevertretern aus dem Herzen gesprochen. In der BaZ vom Montag beklagte sich der Buckter Gemeindepräsident über die massiv gestiegenen Kosten, die seit der Einführung der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) für das ehemalige Vormundschafts­wesen entstanden sind (siehe Box). In Buckten stiegen die Ausgaben in nur zwei Jahren um den zehnfachen Betrag: von 10'000 Franken auf rund 100'000 Franken. Riebli übte scharfe Kritik: «Wir konnten pragmatische, kostengünstige Lösungen erzielen. Doch die Kesb-Beamten sind mit den lokalen Verhältnissen nicht vertraut. Es interessiert sie auch gar nicht. Munter wird verfügt.»

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