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Schwimmbadwasser verursachte Fischsterben

Chlorhaltiges Wasser aus dem Schwimmbad Gelterkinden ist die Ursache für das Fischsterben im Eibach von Ende Mai dieses Jahres. Dabei sind auf einer Strecke von rund 300 Metern mehrere hundert Forellen verendet.

Umfangreiche Abklärungen von externen Experten und Fachleuten der Gemeinde Gelterkinden hätten ergeben, dass die Entwässerung des Schwimmbades «Schwachstellen» aufwiesen, teilte die Bau und Umweltschutzdirektion am Montag mit. Kantonsangestellte hatten kurz nach dem Fischsterben zufällig ein erneutes Überlaufen beobachtet und Proben genommen.

Konkret sei der Inhalt des Notüberlaufs eines Sammelschachts des Schwimmbades in den Bach geflossen. Unter bestimmten Bedingunge kann dort chlorhaltiges Wasser direkt ins Gewässer gelangen. Ein Sprecher des Amtes für Umweltschutz und Energie sprach auf Anfrage von einem Konstruktionsfehler der rund 30 Jahre alten Anlage.

Wiederholtes Fischsterben

Für eine Anzeige, die noch eingereicht werden soll, werden derzeit weitere Informationen gesammelt. Gegen wen sich die Anzeige richtet, ist laut dem Sprecher noch offen. Ob es am Ende zu einem Strafverfahren kommt, muss dann das Statthalteramt entscheiden.

Im Eibach war es wiederholt zu Fischsterben gekommen - zumindest eines von 2009 wird nun ebenfalls jener Entwässerung zugeschrieben. Bereits diesen Sommer sind Sofortmassnahmen ergriffen worden, um Gewässerverschmutzungen zu verhindern. Man prüft jetzt Varianten für eine längerfristige Sanierung der Anlage.

SDA/stu

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