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SBB sagen «Sorry» für Pannen-S-Bahn

Die SBB entschuldigen sich mit einer «Sorry- Aktion» für Pannen auf der S3 der Basler Regio-S-Bahn.

Der Betrieb der S3 zwischen Basel und Olten war Anfang Jahr relativ störungsanfällig.
Der Betrieb der S3 zwischen Basel und Olten war Anfang Jahr relativ störungsanfällig.
Henry Muchenberger

Während des Berufsverkehrs am Mittwochmorgen verteilen SBB-Mitarbeitende auf den Bahnhöfen Basel, Pratteln, Liestal und Olten Flugblätter und Schoggistengel. Auf dem Bahnhof Liestal nimmt Anna Barbara Remund, Leiterin des SBB-Regionalverkehrs in der Schweiz, an der Aktion teil. Zugegen sei zudem der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektor Jörg Krähenbühl, teilte die SBB am Dienstag mit. Die «Sorry-Aktion» ist von von 6.30 Uhr bis etwa 8.30 Uhr geplant.

Gehäufte Störungen auf der S3 zwischen Mitte Dezember 2010 und Mitte Januar 2011 hatten Unmut ausgelöst. Grund waren laut SBB der harte Winter und Probleme mit Kupplungen oder Türen neuer FLIRT- Züge. Darunter litt die Pünktlichkeit, Züge blieben stehen, oder zu Hauptverkehrszeiten fuhren kurze statt lange Kompositionen.

500 Mitarbeiter lösten Problem

An den Pannen hatte sich im Januar auch eine Debatte im Baselbieter Landrat entzündet. In einem Vorstoss waren die SBB harsch gerügt worden; deutliche Kritik äusserte auch Krähenbühl. Dieser hatte in der Folge Kontakt mit SBB-Direktor Andreas Meyer.

Bei der SBB und dem Zugshersteller hätten derweil über 500 Personen an der Behebung der Störungen gearbeitet, hält die Bahn nun fest; die Massnahmen hätten aber erst Mitte Januar gegriffen. Ähnliche Aktionen wie die «Sorry-Aktion» auf der S3-Linie habe es anderswo auch schon gegeben, sagte zudem ein SBB-Sprecher auf Anfrage.

SDA/amu

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