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Pendler sollen stehen

Die SBB testen in der Basler Regio-S-Bahn neue Stehplatzzonen. Dank weniger Sitzplätze können künftig mehr Passagiere in die Züge gepfercht werden.

Mehr Stehplätze: So könnte ein S-Bahn-Abteil in Zukunft aussehen.
Mehr Stehplätze: So könnte ein S-Bahn-Abteil in Zukunft aussehen.
SBB

Die SBB prüft für die Regio S-Bahn Basel die Einführung von Stehplatzzonen. Dazu setzt sie ab kommender Woche auf der S1 zwischen Basel und Frick/Laufenburg zwei umgebaute Testzüge ein. Die beiden identisch gestalteten Flirt-Züge verfügen über insgesamt vier Varianten von neuen Stehplatzzonen, wie die SBB am Donnerstag mitteilte. Der Markttest soll aufzeigen, wie die Fahrgäste zum Stehen bei der Reise stehen und wie die entsprechenden Zonen gestaltet sein sollen.

Unterwegs sind die beiden Testzüge bis Mitte Dezember. In dieser Zeit führt die SBB nicht nur eine Fahrgastbefragung durch, sondern sie untersucht etwa auch, wie lange das Ein- und Aussteigen der Passagiere dauert. Den Markttest will die SBB zusammen mit Bund und Kantonen bis Anfang 2014 auswerten.

Schnelleres Ein- und Aussteigen

Mit den Stehplatzzonen möchte die SBB die Kapazitäten in den Zügen der Basler Regio-S-Bahn erhöhen und den Zugang zu den Sitzplätzen verbessern. Moderne Fahrzeug-Konzepte mit Multifunktionszonen im Eingangsbereich hätten in den letzten Jahren geholfen, die steigende Nachfrage zu bewältigen und das Ein- und Aussteigen zu beschleunigen.

Was mit den Testzügen geschieht und ob weitere Züge umgebaut werden, hängt nach Angaben der SBB von den Ergebnissen ab. Diese sollen auch in die Gestaltung der Innenräume bei künftigen Fahrzeugbeschaffungen einfliessen.

SDA/amu

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