Zum Hauptinhalt springen

Pegoraros erster Zug ist abgefahren

Die Tramverlängerung der Linie 14 wird vorerst nicht vom Bund subventioniert. Die Baselbieter Baudirektorin sieht die Schuld für die in erster Linie verpassten Bundes-Millionen aber nicht bei sich.

Die Streckenverlägerung der Tramlinie 14 muss (vorerst) aus der Kantonskasse finanziert werden.
Die Streckenverlägerung der Tramlinie 14 muss (vorerst) aus der Kantonskasse finanziert werden.
Dominik Pluess

Sabine Pegoraro versteht die Welt nicht mehr. Die Baselbieter Regierung und die Geschäftsstelle des Agglomerationsprogramms seien natürlich davon ausgegangen, dass das eingereichte Projekt vom Bund anerkannt werde. «Wir haben fest damit gerechnet», sagt die Baudirektorin.

Nun steht der Kanton aber vorerst mit leeren Händen da. Die beim Bundesamt für Raumplanung (ARE) eingereichte erste Etappe der Verlängerung der Tramlinie 14 wurde nicht als A-Projekt angenommen. Subventionsgelder von 50 Millionen Franken sind somit auf mehrere Jahre hinausgeschoben oder sogar ganz verloren. Kein unwesentlicher Betrag bei Projektkosten von 140 Millionen Franken.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.