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Nationalrätin als Schlampe tituliert

Elisabeth Schneider, Baselbieter Befürworterin der Kantonsfusion, erhält oft anonyme Post mit beleidigendem und sexistischem Inhalt. Letztmals am Freitag.

Engagierte Politikerin: CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter hat sich an anonyme Beleidigungen gewöhnt.
Engagierte Politikerin: CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter hat sich an anonyme Beleidigungen gewöhnt.
Henry Müchenberger

Im Schutz der Anonymität schwillt das politische Vokabular an, schwillt an zu einer Eiterbeule gefüllt mit Wörtern, beleidigenden, obszönen, sexistischen, drohenden Wörtern. Dies musste die Baselbieter CVP-Nationalrärin Elisabeth Schneider-Schneiter vorgestern am eigenen Leib erfahren. Ein anonymer Schreiber geiferte über den Einsatz der Politikerin für die Fusionsinitiative der beiden Basel: «... glauben sie wir Baselbieter sind so dumm und gehen zur Basel, was erlauben sie sich eigentlich eine CVP hat den Magen Unterschriften zu sammlen. Sie kommen sich Sau wichtig vor, man kann schon sagen wie dumm sie nur sind wo sind wir eigentlich, eines ist sicher mit dem kommen sie gar nicht durch und wohnen im schönen Baselbiet warum ...» Das anonyme Gekleckere gipfelt schliesslich in dem ungeheuerlichen Satz: «Sie sind grösste Arsch loch wo es nur gibt.»

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