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Motorfahrzeug-Prüfstation beider Basel erhält Ableger in Liestal

Die an die Kapazitätsgrenze stossende Anlage in Münchenstein wird entlastet, weil schwere Nutzfahrzeuge künfit auch in Liestal geprüft werden können.

Die Motorfahrzeug-Prüfstation beider Basel (MFP) in Münchenstein hat neu einen Ableger in Liestal: MFP-Experten prüfen ab Anfang 2011 schwere Nutzfahrzeuge auch auf der Prüfbahn der Autobus AG Liestal (AAGL). Die an die Kapazitätsgrenze stossende Anlage in Münchenstein solle so entlastet werden, teilte die MFP am Freitag mit. 2009 hat sie rund 100'000 Fahrzeugprüfungen durchgeführt. Die nötige Zahl von 120'000 Prüfungen pro Jahr sei aber nicht mehr termingerecht möglich; zudem steige in Baselland der Bestand jährlich um rund 2000 Fahrzeuge.

Die aus Vertretern beider Kantone zusammengesetzte Betriebskommission der MFP habe daher seit längerem Lösungen gesucht. 2007 wurden Personenwagenprüfungen zum Teil an den Touring Club der Schweiz (TCS) in Füllinsdorf delegiert; diese Zusammenarbeit habe sich bewährt.

Kürzere Wege

Gewerbliche Kunden, die die nötigen Einrichtungen besitzen, könnten zudem seit Jahren schwere Fahrzeuge auch auf ihren eigenen Anlagen durch MFP-Experten prüfen lassen. Schliesslich habe 2008 die AAGL der MFP eine gemeinsame Nutzung der neuen AAGL-Prüfanlage in Liestal angeboten; dort habe sich die MFP nun eingemietet.

Dies bringe unter anderem kürzere Anfahrtswege und Zeitersparnisse für die Kunden, aber auch weniger Verkehr und Emissionen. Die mit der Auslagerung entlastete Prüfbahn in Münchenstein soll im Sommer umgebaut und danach für die Prüfung von zusätzlichen rund 4500 leichten Fahrzeugen genutzt werden.

SDA/amu

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