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«Mehr U-Haft und höhere Strafanträge»

Angela Weirich, Erste Staatsanwältin im Kanon Baselland, kündigt eine Kursänderung beim Umgang mit Kriminaltouristen an. Und sie äussert sich zur Kritik der letzten Wochen.

Konsequenzen aus Kritik.: Angela Weirich will weiter optimieren.
Konsequenzen aus Kritik.: Angela Weirich will weiter optimieren.
Elena Monti

Kaum eine andere Behörde war in den letzten Wochen und Monaten derart in den Schlagzeilen wie die ­Baselbieter Staatsanwaltschaft. Fachkommission, Polizeiangehörige und ­Gerichte kritisierten die Strafverfolgungsbehörde, sie würde zu lasch mit Kriminaltouristen umgehen. Zuletzt sorgten zwei Prozesse für Aufsehen. Im Fall J. bestätigte das Kantonsgericht ein Urteil gegen einen notorischen Einbrecher, das deutlich höher ausfiel als von der Staatsanwaltschaft zwei Mal gefordert. Und diese Woche wurde in Liestal ein Einbrecher zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, der bereits einmal von der Baselbieter Staatsanwaltschaft verhaftet wurde und nach zwei Tagen wieder auf freiem Fuss war. Im Rahmen der Jahresbilanz nahm die Erste Staatsanwältin Angela Weirich Stellung zur Kritik der letzten Wochen.

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