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Mehr Güterzüge rollen durch die Region

Zwischen Pratteln und Brugg sollen künftig pro Stunde zwei zusätzliche Güterzüge verkehren können. Die Zügen werden mit geringerem Abstand fahren. Das geht nicht ohne Anpassungen.

Mehr Züge, dafür leiser: Die Kapazitätserhöhung führe nicht zu mehr Bahnlärm, sagt die SBB.
Mehr Züge, dafür leiser: Die Kapazitätserhöhung führe nicht zu mehr Bahnlärm, sagt die SBB.
Keystone

Um die Zugfolgezeit auf dieser NEAT-Zufahrtsstrecke von derzeit vier auf drei Minuten zu verkürzen, plant die SBB verschiedene Anpassungen. So sollen bestehende Relais-Stellwerke umgebaut oder ersetzt sowie die Bahntechnik angepasst werden, wie die SBB am Mittwoch mitteilte. Zusätzlich werden auf der Bözberglinie diverse Weichen und Gleise erneuert.

Die SBB arbeitet derzeit das Auflageprojekt aus. Sie will das Dossier für den Streckenabschnitt von Rheinfelden nach Mumpf bereits im Dezember dem Bundesamt für Verkehr (BAV) überweisen. Für die Abschnitte von Eiken nach Hornussen und von Effingen nach Brugg wird das Dossier im März 2014 eingereicht. Die Papiere werden öffentlich aufgelegt.

Die Pläne für die Bözberglinie stehen im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des Gotthard- und Ceneri-Basistunnels. Die Zugfolgezeit auf den NEAT-Zufahrtsstrecken sollen von vier auf drei Minuten verringert werden.

Damit können pro Stunde zwei zusätzliche Güterzüge verkehren. Die Leistungssteigerung ist nötig, um die Verlagerung des alpenquerenden Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene voranzutreiben.

Nicht mehr Bahnlärm

Die Kapazitätserhöhung führt nicht zu mehr Bahnlärm, wie die SBB in einer Medienmitteilung festhält. Ab 2020 dürfen Güterwagen, die nicht lärmsaniert sind, nicht mehr durch die Schweiz fahren. Die schweizerischen Güterwagen werden bereits bis 2015 vollständig lärmsaniert sein.

Die SBB plant, die umfangreichen Bauarbeiten auf den NEAT-Zufahrtsstrecken von Anfang 2015 bis Ende 2018 auszuführen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 85 Millionen Franken.

SDA/amu

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