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Leimentaler Reithof unter Quarantäne

Ein Pferd wurde im Reitsportzentrum in Bättwil positiv auf eine tödliche Seuche getestet. Die Krankheit ist auch auf den Menschen übertragbar.

Eigentlich hätte im Reitsportzentrum St. Jakob in Bättwil im Leimental heute ein grosser Springconcours stattfinden sollen. Stattdessen kam das Veterinäramt: Im Labor hatten die Experten ein kürzlich aus dem Libanon importiertes Pferd auf Rotz getestet – eine in Europa längst ausgerottete, gefährliche Tierseuche. Das Resultat: positiv. Eine ernste Situation, wie die Solothurner Kantonstierärztin Doris Bürgi Tschan ausführt: «Die Krankheit ist auf den Menschen übertragbar und führt unbehandelt zum Tod.»

Nun steht der Hof unter Quarantäne, den Pferden darf sich Pächter Felix Graf nur noch unter Vorsichtsmassnahmen nähern, nach jedem Stallbesuch müssen die Kleider gewechselt werden. Die Vorschriften gelten, bis ein zweiter Test durchgeführt ist und man weiss, ob auch andere Tiere infiziert sind. In diesem Fall droht den edlen Pferden die Keulung. Für die Besitzer wäre das nicht nur eine emotionale Belastung, sondern auch ein grosser finanzieller Schaden. Zwar übernimmt der Staat in solchen Fällen die Kosten, aber nur bis zu einer gewissen Höhe, wie Doris Bürgi Tschan erklärt.

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