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Landrat ringt mit Brückenangeboten

Im Baselbieter Landrat herrscht Uneinigkeit über schulische Brückenangebote. Grundsätzlich will man diese, aber an der Festschreibung im Bildungsgesetz scheiden sich die Geister.

Schüler diskutieren 2007 mit Nationalratskandidaten am KVS-Standort in Reinach.
Schüler diskutieren 2007 mit Nationalratskandidaten am KVS-Standort in Reinach.
Mischa Christen

Der Baselbieter Landrat hadert mit der Aufnahme schulischer Brückenangebote in das Bildungsgesetz. Noch 2012 hatte man die KVS-Initiative, welche die Kaufmännische Vorbereitungsschule retten wollte, entgegen der Empfehlung der Regierung angenommen. Am Donnerstag aber wurde eine auf der Initiative basierende Vorlage mit 44 zu fünf Stimmen abgeschmettert. Diese wollte alle bestehenden Brückenangebote im Gesetz verankern. Definitiv wird der Entscheid aber erst mit der Schlussabstimmung nach der zweiten Lesung.

Bildungsdirektorin Monica Gschwind (FDP) sagte vor dem Landrat, dass auch ihr die Bildungsangebote wichtig seien. Man müsse jedoch flexibel bleiben können, weshalb eine explizite Verankerung nicht sinnvoll sei. Im Vordergrund stehe für die Regierung die Laufbahnplanung. Bei den Brückenangeboten wolle der Kanton Basel-Landschaft auch mit Basel-Stadt kooperieren. Gschwind stellte eine entsprechende Landratsvorlage für dieses Jahr in Aussicht.

SDA/las

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