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Kriminaltourist geht vor Bundesgericht

Die Justiz befasst sich ein weiteres Mal mit dem «Fall J.». Der Verteidiger will eine Reduktion der zweijährigen Haftstrafe.

Wegen Einbruch verurteil: Der Verteidiger von Kriminaltourist Michel J. hat Rekurs gegen die zweijährige Haftstrafe eingelegt (Symbolbild).
Wegen Einbruch verurteil: Der Verteidiger von Kriminaltourist Michel J. hat Rekurs gegen die zweijährige Haftstrafe eingelegt (Symbolbild).
Keystone

Fast auf den Tag genau seit einem Jahr sitzt Michel J. hinter Gittern – zur Zeit in der Strafanstalt Bostadel im Kanton Zug. Und nochmal so lange muss er vermutlich noch dort bleiben. Der 22-jährige Franzose mit osteuropäischen Wurzeln ist der berühmteste Kriminaltourist des Baselbiets. Letzten Sommer wurde er vom Strafgericht Baselland zu zwei Jahren Haft verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte gerade mal zehn Monate gefordert. Der Fall wurde zum Politikum – weit über juristische Kreise hinaus.

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