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Keine Zeit mehr für Instrumentalunterricht

Die Lehrer der Baselbieter Musikschulen befürchten, dass Harmos die Musik verdrängt.

In den Stundenplänen fehlen die Zeitfenster und die Kinder kommen wegen der zusätzlichen Stunden nicht mehr zum Üben.
In den Stundenplänen fehlen die Zeitfenster und die Kinder kommen wegen der zusätzlichen Stunden nicht mehr zum Üben.
Dominik Plüss

Harmos könnte für die Musikschulen im schlimmsten Fall das Ende bedeuten. Dies befürchten die Lehrer der Musikschulen Baselland. «Nach der Umsetzung von Harmos bleibt den Kindern nicht mehr genug Zeit für die Musikstunden und das Üben übrig», sagt Musiklehrer Christian Seiffert.

Anlässlich der geplanten Veränderungen hat die Delegiertenkonferenz der Musikschulen ausgerechnet, wie viele Minuten die Kinder länger zur Schule gehen müssten. Je nach Klasse wären dies 45 bis 115 Minuten pro Woche. Drittklässler müssten in den Übergangsjahren sogar bis zu 150 Minuten, also drei Schulstunden mehr zur Schule. Ohne zusätzliche Schulnachmittage sei dies kaum machbar, meint Seiffert.

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