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Kantons-Deal mit SBB gescheitert

Die Verwaltung des Kantons Baselland wird sich doch nicht wie beabsichtigt im geplanten SBB-Neubau in Liestal einmieten. Über die Gründe des Scheiterns schweigt sich die Regierung aus.

Siegerprojekt als Indiz fürs Scheitern: Bereits beim Architekturwettbewerb wurde der Verwaltungsbau ausgespart.
Siegerprojekt als Indiz fürs Scheitern: Bereits beim Architekturwettbewerb wurde der Verwaltungsbau ausgespart.

Voller Enthusiasmus haben Baudirektorin Sabine Pegoraro und die SBB vor drei Jahren vereinbart, dass die kantonale Verwaltung Ankermieterin in einem der geplanten SBB-Neubauten am Bahnhof Liestal wird. Von einem Leuchtturmprojekt war die Rede, von einer Win-win-Win-Situation für die SBB, den Kanton und die Stadt Liestal. Die Unterzeichnung des Mietvertrages war für 2014 vorgesehen. Der Liestaler Stadtpräsident Lukas Ott sprach von einem «Befreiungsschlag» für Liestal. Denn mit dem geplanten Umzug von 540 Verwaltungsmitarbeitern in das SBB-Hochhaus hätten 20 in Liestal verstreute Verwaltungsstandorte aufgehoben werden können. So wären teilweise strategisch ideal gelegene Grundstücke für Liestals Weiterentwicklung frei geworden.

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