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Janiak im ersten Wahlgang gewählt

Der SP-Ständerat Claude Janiak wird das Baselbiet für weitere vier Jahre in Bern vertreten. Die beiden Herausforderer Caspar Baader (SVP) und Elisbeth Schneider blieben chancenlos.

Kaum nervös lehnte Ständerat Claude Janiak über die Theke der Landeskanzlei, Regierungsgebäude Liestal. Wie es aussehe, fragte er, als noch nicht feststand, dass er mit überwältigendem Mehr wiedergewählt wurde in den Ständerat. «Ziemlich gut», versicherte ihm Landschreiber Walter Mundschin mit einem Lächeln. Janiak bedankte sich – auch für die Glückwünsche, die trotz allem nicht verfrüht waren.

Eine halbe Stunde später sind 86 von 86 Baselbieter Gemeinden ausgezählt, und Claude Janiak nimmt seine Wiederwahl im ersten Wahlgang mit Freude auf. Die Gefahr, über einen allfälligen zweiten Wahlgang gehen zu müssen, oder gar abgewählt zu werden, bestand nie auch nur im Ansatz – auch wenn Parteipräsident Martin Rüegg betont, zumindest vor den Wahlen mit einem zweiten Wahlgang gerechnet haben zu müssen: «Aber so ist uns das natürlich viel lieber.» Janiaks Pendant in Basel-Stadt, Anita Fetz, wurde übrigens ebenfalls im ersten Wahlgang wiedergewählt. Die beiden Sozialdemokraten treffen sich zurzeit in Basel, um gegenseitige Gratulationen auszutauschen. «Vielleicht stösst ja auch noch Pascale Bruderer hinzu», ergänzt Rüegg grinsend. Bruderer hat es im Aargau im ersten Wahlgang in die Kleine Kammer geschafft.

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