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Jäger missachten Hasenschutz

Das Image der Baselbieter Jäger als rücksichtsvolle Weidmänner hat einen Kratzer bekommen: Roggenburger Jäger foutierten sich um das freiwillige Abschussmoratorium und erlegten zwei Feldhasen.

Pro Natura Schweiz hat mit ihrem neusten Magazin eine Diskussion über die Jagd angestossen. Im Fokus der Kritik der Naturschützer steht nebst der geplanten Lockerung des Schutzstatus von Bär, Wolf und Luchs vor allem die in gewissen Landesteilen immer noch ausgeübte Bejagung von bedrohten Tierarten wie Feldhase, Birkhuhn und Waldschnepfe.

Eine Kritik, die an den Baselbieter Jägern vorbeizielt, so meinte man. Denn weder hört man hierzulande Forderungen nach Luchsabschüssen, noch werden die im Kanton vorkommenden Feldhasen und Waldschnepfen bejagt. Letztere sind geschützt, bei den Hasen verzichten die Jäger wegen des kleinen Bestands seit Längerem freiwillig auf eine Bejagung; der letzte Feldhase wurde vor zehn Jahren von der Jagdgesellschaft Pratteln erlegt.

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