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InterGGA verliert vor Gericht

Der Kabelnetzbetreiber InterGGA darf seinen neuen Provider Quickline nicht vor 2015 aufschalten. Tun sie es doch, droht eine saftige Busse.

Joël Hoffmann
Immernoch Quickline: Die InterGGA darf nach dem Gerichtsurteil den Provider nicht wechseln.
Immernoch Quickline: Die InterGGA darf nach dem Gerichtsurteil den Provider nicht wechseln.
Keystone

Das Zivilkreisgericht in Sissach verbietet den vom Kabelnetzbetreiber InterGGA geplanten Providerwechsel vom 1. Dezember. Damit darf die InterGGA den neuen Provider Quickline frühstens ab 1. Januar 2015 aufschalten – sonst droht eine Busse von 10 000 Franken.

Der Verwaltungsratspräsident der InterGGA, Karl Schenk, bleibt trotz Niederlage optimistisch: «Die Migration geht so weiter wie bisher.» Doch für die Konsumenten ist das Chaos perfekt, das schon jetzt nicht grösser sein könnte: Die InterGGA hat es bisher nicht geschafft, transparent über ihre neuen Preise zu informieren. Stets wird öffentlich beteuert, dass die Preise gleich bleiben, dann sind sie auf einmal wieder günstiger, aber plötzlich ab dem siebten Monat einiges teurer – der Konsument blickt nicht mehr durch. Und jetzt noch die Niederlage vor Gericht.

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