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«Gschwind muss über die Bücher»

Rudolf Strahm sprach am Freitag in Arlesheim über sein Buch und kritisiert beide Basel. Der alt Nationalrat wünscht sich eine Aufwertung der Berufslehre.

Der ehemalige Preisüberwacher und alt Nationalrat Rudolf Strahm nimmt kein Blatt vor den Mund.
Der ehemalige Preisüberwacher und alt Nationalrat Rudolf Strahm nimmt kein Blatt vor den Mund.
Keystone

Herr Strahm, in Ihrem Buch «Die Akademisierungsfalle» befürchten Sie, dass die Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz steigen könnte, wenn immer mehr Jugendliche an die Uni gehen. Sollte das beiden Basel als Uni-Kantone zu denken geben?

Rudolf Strahm: Statistisch ist erwiesen, dass in den fünf europäischen Ländern, inbegriffen die Schweiz, die ein duales Bildungssystem haben, die Jugendarbeitslosigkeit markant tiefer ist als in den anderen europäischen Ländern, wo jeder vierte berufsfähige Jugendliche arbeitslos ist. Basel, die Westschweiz und das Tessin, die im Vergleich zur Restschweiz eine höhere Maturitätsquote haben, verzeichnen eine überdurchschnittliche Jugendarbeitslosigkeit. Basel ist in diesem Sinne ein Problemkanton.

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