Zum Hauptinhalt springen

Gerhard Schafroth – der Ungeduldige

Der Liestaler Grünliberale hält seine Zeit als Baselbieter Finanzdirektor für gekommen. Als Hauptargument führt der Finanzexperte seine grösse Stärke an: die Fachkenntnisse.

Manchmal zu forsch: Gerhard Schafroth räumt Fehler ein.
Manchmal zu forsch: Gerhard Schafroth räumt Fehler ein.
Henry Muchenberger

Wer Gerhard Schafroth, den Anwalt und Finanzexperten mit eigener Unternehmung, Landrat der Grün­liberalen, den Liestaler Einwohnerratspräsidenten – und jetzt auch noch Wahlkämpfer – beobachtet, fragt sich: Wird dieser Mann, der stets unter Spannung zu stehen scheint, denn nie müde? «Doch», gesteht er freimütig. Und lehnt sich auf dem Stuhl im Liestaler «Pane e Carne» – einem Lokal, das für ihn in idealer Weise Unternehmertum mit Fantasie kombiniert – entspannt zurück. Gegenwärtig stosse er mitunter an seine Grenzen. Doch in erster Linie – und jetzt wieder völlig auf Empfang – sei er fasziniert von der Dynamik dieses Wahlkampfes um die Ballmer-Nachfolge und von der Situation, die der Baselbieter Wählerschaft «eine Auswahl von drei Weltbildern bietet». Denn solche würden die drei Kandi­daten verkörpern: Thomas Weber das ländlich-konservative, Eric Nussbaumer das sozial-religiöse und er, der Grünliberale, das freiheitlich-nach­haltige.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.