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Gemeinden müssen mehr Flüchtlinge aufnehmen

Wegen der sich zuspitzenden Flüchtlingslage verpflichtet der Baselbieter Regierungsrat die Gemeinden, einen Flüchtling pro 100 Einwohner aufzunehmen.

Ohne eine Erhöhung der Quote sei die Unterbringung der Asylsuchenden nicht zu gewährleisten.
Ohne eine Erhöhung der Quote sei die Unterbringung der Asylsuchenden nicht zu gewährleisten.
Pino Covino

Die Baselbieter Gemeinden müssen ab März 2016 mehr Asylsuchende unterbringen. Der Regierungsrat erhöht die Aufnahmequote auf 1 Prozent. Diese hatte seit April 2005 stabil 0,8 Prozent betragen. Nun müssen die Gemeinden pro 100 Einwohner einen Flüchtling aufnehmen. Ohne diese Erhöhung könne die tägliche Unterbringung der Asylsuchenden nicht mehr zeitgerecht sichergestellt werden, teilte die Finanz- und Kirchendirektion am Mittwoch mit. Entsprechend sehe sich der Regierungsrat gezwungen, die Quote zu erhöhen.

Seit Jahresbeginn 2015 ist die Zahl der Asylsuchenden in Baselland von 1'578 auf aktuell 1'939 Personen angestiegen. Dies entspricht einer Zunahme von 23 Prozent. Allein im November seien dem Kanton vom Bund 150 weitere Personen zugewiesen worden, bis und mit 13. Dezember 100 mehr diesen Monat. Die Gemeinden haben nun zwei Monate Zeit, um geeignete Unterkunftsmöglichkeiten bereitzustellen.

SDA/las

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